Keine ungelegene Zeit

Dieses Zeugnis gebe ich zur Ehre Gottes und als Mutmacher für alle bekennenden Christen, Gottes Wort bei jeder Gelegenheit auszustreuen.

Für das Aussäen des Wortes Gottes gibt es keine ungelegene Zeit. Ich haben als Lehrer für Mathematik und Physik an einer evangelischen Bekenntnisschule gearbeitet. Um den Religionsunterricht abzudecken, fehlten die nötigen Lehrer. Unser Schulleiter bat mich deshalb, auch in einigen Klassen Religion zu unterrichten. Seinem Wunsch habe ich gern entsprochen. Ich habe die Gelegenheit genutzt den Kindern und Jugendlichen von Jesus und seiner Liebe zu uns zu erzählen. Dafür wurde ich oft ausgelacht und verspottet. Gott hat mir die Kraft geschenkt, weiter zu "säen" und nicht zu schweigen.

Viele Jahre später geschah etwas Besonderes. Ich fuhr mit dem Fahrrad spät abends durch einen Park nach Hause. Plötzlich verfolgte mich ein junger Mann. Ich versuchte schneller zu fahren, um den Abstand zwischen mir und ihm zu vergrößern. Es gelang mir aber nicht, denn er nahm auch Tempo auf. Mich beschlich eine große Angst. In meinem Herzen betete ich zu Gott um seinen Schutz. Plötzlich hörte ich, wie der Mann meinen Namen rief. Ich stieg vom Rad und blieb stehen. Vor mir stand ein ehemaliger Schüler. Er sagte: "Ich will ihnen etwas erfreuliches mitteilen. Ich, der Spötter, habe mich bekehrt. Heute erzähle ich als Sonntagschulmitarbeiter den Kindern, dass Gott sie liebt. Ich weiß heute, bei Gott ist kein Ding unmöglich."

Danke Herr, dass du aus meiner Saat Frucht hast werden lassen.

I. Prenzlow