Werfet euer Vertrauen nicht weg...
...welches eine große Belohnung hat.
(Heb. 10.35)
Gott ändert sich nicht. Er ist immer noch der Gott, der Wunder tut und wir sind ihm überaus dankbar, dass auch wir dieses in der vergangenen Zeit erleben durften.
Aufgrund einigen Komplikationen in der Schwangerschaft, ist unser Sohn David Joshua fast acht Wochen zu früh geboren. Anfangs ging es ihm sehr gut, doch am zweiten Tag wurde er sehr schwer krank. Es stellte sich heraus, dass er an einer starken Blutvergiftung erkrankt war. Aufgrund dessen musste der Kleine dann beatmet werden, bekam Antibiotika und andere Medikamente. Alles das half nichts. Es wollte nicht besser mit ihm werden, der Zustand verschlechterte sich viel mehr. Deshalb musste eine Bluttransfusion durchgeführt werden. Da sich die Werte nur unbedeutend veränderten, folgte den Tag darauf eine zweite Transfusion. Doch das Schlimmste dabei war, dass wir ihn weder auf den Arm nehmen noch berühren durften. Wir standen als Eltern hilflos daneben.
Dies war keine einfache Zeit für uns, denn die Ärtze konnten uns keinerlei Auskunft darüber geben, wie lange dieser Zustand anhalten und ob er die Krankheit überhaupt überleben würde. Drei Tage hat er um sein Leben gekämpft. Wir erkannten unsere Ohnmacht und suchten Hilfe bei unserem allmächtigen Vater. Durch die Gebetsunterstützung der lieben Glaubensgeschwister bekamen wir immer wieder neue Kraft und die Gewissheit, dass Gott keine Fehler macht. Eine unbeschreibliche Freude und Dankbarkeit erfüllte uns, als wir sahen, dass Joshua seine Äuglein auftat. Dies war eine kleine Gebetserhörung, die uns hoffen ließ. Am Sonntagmorgen dann stabilisierte sich seine Atmung; dies war der Beginn seiner überaschenden Genesung. In den darauffolgenden Tagen entwickelte er sich so gut, dass die Ärtzte nur staunen und wir Gott nur loben konnten.
Drei Wochen vor seinem Geburtstermin wurde Joshua aus dem Krankenhaus entlassen und wir danken Gott, dass er ihn vor bleibenden Schäden bewahrt hat.
In dieser Zeit durften wir Gottes Nähe auf besondere Weise verspühren und wissen eure Unterstützung, liebe Geschwister, sehr zu schätzen.
