Sonntagsschulferientage 2007
vom 30.09. - 03.10.2007
Sie war 30 Ellen lang, 10 Ellen breit und 10 Ellen hoch. Sie war das Heiligtum in der Wüste. Gott selbst hatte sie in Auftrag gegeben. ER überwachte seinen heiligen und wunderbaren Plan.
Nachdem sich die Kinder bereits sonntagnachmittags zum Spielen getroffen hatten, begann der Montagmorgen, wie jeder der drei folgenden Tage, mit einer Morgenandacht. Die Kinder, wie das Volk Israel in 12 Stämme aufgeteilt, erfuhren nun das Thema der diesjährigen Herbstferientage:
"Unterwegs mit der Stiftshütte Gottes"
Gott teilte Mose seinen Plan zum Bau der Stiftshütte sehr genau mit. Sie war von einem 100 mal 50 Ellen (ca. 52,5 mal 26,25m) großen Vorhof umgeben, in dem sich ein Waschbecken (ein Sinnbild auf Jesu Reinheit und Sündlosigkeit sowie der Reinigung von der Sünde) und der Brandopferaltar befanden. Letzterer war wiederum ein Schattenbild auf Christi Opfer am Kreuz. Die Stiftshütte selbst war von vier Dachteppichen überzogen und in zwei Räume unterteilt, das Heilige und das Allerheiligste. Im Heiligen stand ein Schaubrottisch, Christus, das Brot des Lebens, ein Leuchter, Christus - das Licht der Welt, und ein Räucheraltar, ein Sinnbild für die aufsteigenden Gebete des Volkes Gottes. Das Allerheiligste durfte nur einmal jährlich vom Hohepriester betreten werden. Hier stand die Bundeslade mit dem Gnadenstuhl, die Gottes Gegenwart und sein Charakter, bzw. die Versöhnung mit Gott und den Gehorsam gegenüber Gottes Geboten symbolisierte.
Doch nicht nur der Aufbau war für Gott von großer Wichtigkeit, sondern auch der Gebrauch. Gott wachte über die Stiftshütte, da sie SEINE Wohnung war. ER sagte: "Ich erzeige mich heilig an denen, die mir nahe sind."(3. Mose 10,3). Nadab und Abihu, zwei Priester, opferten mit "fremdem Feuer vor dem Herrn, dass ER ihnen nicht geboten hatte. Da fuhr ein Feuer aus von dem Herrn und verzehrte sie, dass sie starben vor dem Herrn." (3. Mose 10,1-2). Gott ist heilig und ER duldet auch heute nichts Unheiliges in SEINER Nähe.
Nachmittags hatten die Kinder viel Spaß daran, die Stiftshütte nachzubauen. Die Kleinsten buken Brote, die Größeren bestickten die Laken die als Teppiche dienten, fertigten Holzgegenstände wie die Bundeslade oder den Schaubrottisch an, und bauten die Stiftshütte aus Holz nach, welche anschließend gestrichen werden musste.
Am letzten Tag galt es den Eltern das Gelernte und Gebastelte im Rahmen eines kleinen Programms vorzustellen.
Gott hat uns in diesen Tagen reichlich gesegnet. Durch den Auftrag Gottes, die Stiftshütte zu bauen, zeigte ER den Menschen, dass ER Gemeinschaft mit ihnen haben möchte. Es war Gottes Wohnung unter den Menschen. Diese Gemeinschaft durften wir während den Sonntagschulferientagen in besonderer Weise erleben, wofür wir Gott sehr dankbar sind. Das fertige Modell der Stiftshütte wird uns diesen Segen immer wieder vor Augen halten.
D. Graminsky
N. Ernst















