Entlassung aus dem Religionsunterricht 2008
"O tiefer Herr mich führ und höher hin zu dir! Auch tiefer Jesu mein - führ mich in dein Wort hinein."
Diese Gemeindelied war die Einleitung zu diesem besonderen Gottesdienst.
Durch den Bibelunterricht sind die jungen Menschen in viele Wahrheiten des Wortes Gottes hineingeführt worden - tiefer, höher ja weiter muss man sich führen lassen wollen.
Gibt es wohl einen besseren Wunsch, den eine Gemeinde ihren jungen Menschen mit auf den neuen Lebensabschnitt der Jugendzeit geben kann?
So viele Entscheidungen und Weichenstellungen für das weitere Leben werden ja gerade in der Jugendzeit getroffen. Eine so wichtige Zeit im Leben und glücklich der junge Mensch, der hier mit Gott geht und sich wirklich führen lässt.
Br. N. Ernst hat diesen Gedanken aufgegriffen und die Ansprache auf 1. Tim. 4,12-16 gestützt. Paulus wünscht hier dem ja auch noch jungen Timotheus: "... auf dass dein Zunehmen in allen Dingen offenbar sei."
Ein Wachsen in Gott, Fortschritte im Glaubensleben, fest gegründet in der göttlichen Wahrheit - das ist wirklich etwas, was man jedem Menschen wünschen kann. Der Erfolg des Erwachsenwerdens hängt maßgeblich davon ab, inwieweit man sein Leben für Gott öffnet.
Br. Ernst führte weiter aus, dass es sehr wohl möglich ist, materielles Wohlergehen auch ohne Gott zu erreichen - dafür finden wir in unserer Zeit ja Beispiele genug - und wie oft ist dem Teufel dieser Betrug gelungen! Ja viele junge Menschen sind in diesem Punkt schon betrogen worden und stellen dann zu spät fest, dass im Herzen "trotz allem Geld und Gut" eine große Leere ist, die sich durch NICHTS füllen lässt!
Die Freude dieser Welt ist hohl und leer und hat immer einen faden Nachgeschmack. Das Geheimnis eines glücklichen Lebens liegt darin, dass man es mit Gott lebt und sich von IHM erfüllen lässt. Wir als Gemeinde Herford freuen uns über diese jungen Menschen, die nun zur Jugend gehören werden. Damit das Zunehmen, der Fortschritt und die Entwicklung unserer gesamten Jugend die Gemeindearbeit bereichern kann, sollten unsere Gebete die jungen Menschen stets ganz besonders einschließen, begleiten und unterstützen.

