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Erntedankfest in Leipzig 2008

Danket dem Herrn, wie Ihm gebühret! Lobet Ihn und preist Ihn! So sagt uns ein Lied, dass wir zu Gottes Ehre in Leipzig singen durften.

Ja, wir konnten wieder unter Gottes Segen mit 19 Geschwistern aus der Gemeinde Herford und der Gemeinde Gottes Droyßig das Erntedankfest in Leipzig feiern. Es war wieder eine besondere Zeit, die unter Gottes Segen stand. Wir wurden sehr herzlich von den Geschwistern der Gemeinde empfangen und versorgt. Zusammen mit den Geschwistern vor Ort durften wir zwei gesegnete Gottesdienste erleben.

In dem ersten Gottesdienst ging es um die Fragen:

Warum feiern wir Erntedankfest und sind wir Gott dankbar für das, was wir haben? Warum feiern wir das Erntedankfest?


Die Bezeichnung Erntedankfest spricht für sich. Wir danken Gott für das wunderbare Geschenk der Ernte. In 5. Mose 8,10 lesen wir "Und wenn du gegessen hast und satt bist, sollst du den Herrn, deinen Gott, loben für das gute Land, das er dir gegeben hat.". Sind wir dankbar? Danken wir Gott dafür, dass wir keinen Hunger leiden? Und nicht nur für das leibliche Wohl sollten wir danken. Ist es nicht Gottes Gnade, dass wir die Gnade Jesu Christi umsonst annehmen dürfen?
In 5. Mose 8,11 lesen wir weiter "So hüte dich nun, dass du des Herrn, deines Gottes, nicht vergessest.". Undank beginnt mit dem Vergessen. Danach kommt es zu der Gleichgültigkeit, Unzufriedenheit usw. Wenn wir Gott vergessen und meinen, dass alles unser Werk ist, dann können wir uns unseren Lohn aus den folgenden Versen herauslesen.

Nach der Mittagspause und einem reich gedeckten Tisch haben wir uns im zweiten Gottesdienst mit dem "Wasser" beschäftigt.
Wussten Sie, dass 20% der Menschen auf dieser Welt kein frisches Wasser zur Verfügung haben? Wasser ist wertvoll und lebensnotwendig im natürlichen Sinn, aber auch im Geistlichen.
In Psalm 42,3 lesen wir: "Meine Seele dürstet nach Gott, nach dem lebendigen Gott." Der Psalmist weiß, dass sein Durst nur von Gott gestillt werden kann. Haben wir ein rechtes Verhältnis zu Gott, sodass Gott uns unseren Durst auch stillen kann? Der Psalmist Asaph schreibt im Psalm 73,25: "Wenn ich nur dich habe, so frage ich nicht nach Himmel und Erde.".
Die Bibel berichtet uns auch von Menschen, die Jesus nachgefolgt sind, aber dann das Dürsten verloren haben wie z.B. Demas oder Judas. Dürstest du nach Gott?
Oder dürstest du nach den Dingen dieser Welt? Lasst uns prüfen, ob wir noch durstig sind und wenn dies nicht mehr der Fall ist, dann dürfen wir zu Gott kommen und Ihn um Vergebung bitten nach Offenbarung 3,18-20 und Gott wird seinen Segen dazu geben.

Nach dem abschließenden Gebet und den Danksagungen wurden wir noch zu Kaffee und Kuchen eingeladen. Nachdem wir uns gestärkt haben, mussten wir die Heimreise antreten und dürfen uns jetzt an die gesegnete Zeit zurückerinnern.