Wenn Sie nicht die Gelegenheit hatten, unserem musikalischen Nachmittag im Advent am 30.11.2008 beizuwohnen, können Sie die Beiträge gerne auf unserer Webseite als mp3 anhören:

Musikalischer Nachmittag 2008

Weitere Eindrücke vom "Musikalischen Nachmittag im Advent" 2008 finden Sie unter Bilder.

Musikalischer Nachmittag im Advent

Nun beginnt wieder die Adventszeit. Mit welcher Einstellung gehen wir in diese Zeit? Stehen wir unter dem Druck der noch zu erledigenden Weihnachtseinkäufe? Verbinden wir mit der Advents - und Weihnachtszeit Stress und Hektik? Oder nehmen wir uns mal die Zeit, über den wirklichen Grund der Advents- und Weihnachtszeit nachzudenken?

Was bedeutet überhaupt Advent?

Advent bedeutet (lat.): Ankunft. Mit anderen Worten: Die Adventszeit ist eine Zeit der Besinnung, in der wir an die Ankunft Jesu vor über 2000 Jahren auf dieser Erde denken, aber auch ein Warten auf das zweite Kommen Jesu, das er in seinem Wort, der Bibel, angekündigt hat.
Wir feiern Weihnachten, da Jesus für uns Menschen auf diese Erde gekommen ist. Wir sind alle Sünder - und Jesus ist gekommen, um uns unsere Sünden abzunehmen und um uns glücklich zu machen. Wir müssen ihm nur unser Herz öffnen. Ist das für uns kein Grund zur Freude? So sollen wir in der Adventszeit mit Freude an den eigentlichen, wichtigen Grund des Weihnachtsfestes denken, nämlich daran, dass Jesus als armes Kind für uns Menschen auf diese Erde gekommen ist, was viele Menschen leider überhaupt nicht beachten.

In diesem Sinn veranstalteten wir einen musikalischen Nachmittag am 1.Advent, den 30. November 2008. Als Leitfaden dienten die Worte des Engels, der den Hirten auf dem Felde von Jesu Geburt berichtete: "Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volke widerfahren wird; denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids." (Lk. 2,11-12). Hier bezeichnet der Engel die Geburt Jesu als "große Freude".

Mit freudigen Liedern, die vom Kinderorchester gespielt wurden, wurde der Nachmittag eingeleitet. Anschließend hielt Bruder Jeske zu dem Thema "Freude" eine kurze Ansprache und beleuchtete zunächst die Umstände, in denen Jesus geboren wurde. Zu der Zeit war Israel von den Römern besetzt und das Volk erwartete und hoffte auf einen Erretter, der die Menschen von ihrer politischen Abhängigkeit befreien sollte. Sie glaubten an einen König, der das Volk Israel aus der Hand der Römer befreien würde. Aber Jesus ist ein ganz anderer Retter. Er ist nicht gekommen, um bei politischen Machtspielen mitwirken zu können, er möchte sich viel mehr unseres Herzens annehmen. Er möchte es von der Sünde erretten und freimachen. Er möchte, dass wir froh und zufrieden sind.
So kommt es auch heute noch vor, dass einem Menschen auf einmal bewusst wird: "So wie Jesus damals zu dem Volk Israel und den Hirten gekommen ist, um ihnen zu helfen und ihr Erretter zu sein, so ist er auch für mich da und möchte mich von meinen Sünden losmachen und mir ein glückliches Leben schenken." Auf diese Art und Weise möchte Gott einen jeden Menschen erreichen und ihm helfen. Die Hirten haben uns durch ihre Reaktion auf die Geburt Jesu ein gutes Beispiel gegeben: Nachdem sie durch den Engel erfahren hatten, dass Jesus auf die Erde gekommen ist, gingen sie sofort nach Betlehem, um Jesus persönlich zu sehen. Sie wollten mit ihm persönlich in Kontakt treten.
Wenn Gott zu uns spricht, uns deutlich macht, dass er für uns auf diese Welt gekommen ist, sind wir dann bereit diesem Ruf zu folgen? Sind wir bereit, den persönlichen Kontakt zu Jesus zu suchen? Ihm unser Leben anzuvertrauen? Jesus wird uns nicht enttäuschen. Er ist bereit uns unsere Sünden zu vergeben und uns, wie den Hirten, "große Freude" zu schenken.

Nach der Ansprache sangen die Kinder Lieder und erzählten Gedichte, die von der Freude handelten. So sang auch der Männerchor das bekannte Lied: "Freue dich Welt". Weitere musikalische Darbietungen brachten der Gitarrenchor, Instrumentalgruppen, und der Festchor, der das Lied sang: "Nimm die Freude mit", wo es im Chorus heißt: "Ohne Freude niemand leben mag, nimm die Freude mit in jeden neuen Tag!"

Abschließend sang die ganze Gemeinde, begleitet von den Musikinstrumenten, das Lied: "O du fröhliche", woran sich gemeinsames Kaffeetrinken und Kuchenessen anschloss.