Entlassung der Bibelklasse 2009
am 21.06.2009
In wohl jeder Kirche oder Glaubensrichtung findet eine Unterweisung von jungen Menschen in den Grundbegriffen der Glaubensgrundlagen statt.
Auch die Gemeinde Gottes sieht es als sehr wichtig an, die Kinder und jungen Menschen der Gemeinde in der Lehre der Bibel zu unterrichten und zu festigen. Nur dann, wenn man ein Wissen über die Lehre der Bibel im Herzen trägt, kann man im Leben vor so manchem Irrweg bewahrt bleiben.
Für die kleineren Kinder findet jeden Sonntag eine Kinderstunde statt, in der die biblischen Geschichten sehr anschaulich und kindgerecht vermittelt werden. Für junge Menschen ab ca 12 Jahren beginnt dann der Bibelunterricht, wo anhand des Wortes Gottes wichtige Grundlagen des Glaubens erarbeitet werden.
Der Bibelunterricht erfolgt über den Zeitraum von 3 Jahren und endet dann jährlich für einige Schüler mit einer feierlichen Entlassung.
Die ganze Gemeinde nimmt Anteil an dieser Feier, da es doch immer wieder Grund zur Freude ist, wenn wieder junge Menschen zum Jugendkreis hinzukommen.
In diesem Jahr wurde die Predigt zu dieser Stunde durch Bruder Roland Stieben gehalten. Bruder Stieben ist selber als junger Mensch in der Gemeinde in Herford aufgewachsen und jetzt in der Missionsarbeit in Bolivien tätig. Seine Predigt an die Gemeinde aber auch besonders an die jungen Menschen gerichtet, war sehr praktisch und anschaulich. Als Grundlage der Betrachtung diente die Reise des Apostel Paulus nach Rom aus Apostelgeschichte 27.
Bruder Stieben gebrauchte diese Reisebegebenheit als Symbol für unsere Lebensreise. Manchmal verläuft unsere Lebensreise sehr angenehm und leicht doch bevor man sich recht versieht, kann sich ein mächtiger Sturm erheben. Alle vermeintliche Sicherheit ist dann so plötzlich dahin!
Woher kommt so ein Sturm, und wie verhält man sich darin? Manchmal sind es falsche Entscheidungen, die wir selber getroffen haben, die unser Lebensschiff in größte Nöte bringen.
Wie treffe ich aber richtige Entscheidungen? Manchmal sucht man vielleicht den einfacheren Ausweg im Leben, lässt sich von Zufällen und Umständen leiten - man hat nicht gefragt, ob der Herr es will, sondern schnell im jugendlichen Eifer gehandelt. Was ist, wenn der angenehme leichte gerade passende Südwind (Apg. 27,13) zu einem Orkan wird? Wie gut , wenn man dann einen Anker im Leben hat, eine Zuflucht beim Herrn. Hat man dann gar keine Angst mehr in den Stürmen und Tiefen des Lebens? Doch, die hat man - die hatte auch Paulus hier im Schiff, denn sonst hätte der Engel ja nicht zu Ihm sagen müssen: "Fürchte dich nicht!" Nun Gott ruft auch uns das zu - FÜRCHTE DICH NICHT und sei doch unverzagt auf deiner Lebensreise - ICH will mit DIR sein.

Das gilt für junge Menschen, aber natürlich auch für Menschen jeden Alters, der seine Hoffnung und seinen Lebensanker auf den Felsen Jesus Christus gesetzt hat.
Das wünschen wir als Gemeinde von ganzem Herzen für alle unsere jungen Menschen und ganz besonders auch für die drei in diesem Jahr entlassenen Schüler der Bibelklasse.





