Jugend für Christus
Entlassung aus dem Religionsunterricht am 11.07.2010
Neben den schönen Feiertagen im Jahr war auch dieser Sonntag ein ganz besonderer Tag für uns als Gemeinde. Einige junge Menschen sind aus dem Religionsunterricht in den Jugendkreis getreten. Für die jungen Menschen ist dies ein Schritt des Erwachsenwerdens, sie leben nun in einer Zeit voller Entscheidungsfragen und Veränderungen.
In dem Gottesdienst nahm neben einigen schönen Liedern die Predigt eine zentrale Rolle ein. Die Predigt überschrieb Br. Brose mit dem Thema: Jugend für Christus.
Zu Beginn der Ansprache wurde die erwartungsvolle und kurze Jugendzeit vorgestellt, die durch viele wichtige Fragen gekennzeichnet ist.
Die Jugendzeit - die Zeit der Entscheidungen kann wesentlich einfacher, sorgloser, unbeschwerter, gewinnbringender und glücklicher erlebt werden, wenn Jesus unser persönlicher Erretter geworden ist. Ein Erretter von Schuld und Sünde, der uns liebevoll das Geschenk des inneren Friedens und der ewigen Freude gibt.
Genauso wie eine zarte Pflanze, die aus der Erde hervorbricht und sich der Sonne entgegen streckt, sollte sich der Mensch in seinen jungen Jahren, der Jugendzeit, der Lebenssonne Jesus Christus zuwenden und somit den besten Lebensweg einschlagen.
Die Geschichte „Daniel in der Löwengrube“ ist wahrscheinlich vielen geläufig, doch kann man in seinem Leben wunderbare Züge erkennen. Daniel wurde in jungen Jahren als Gefangener nach Babylon verschleppt. Die Welt stünde ihm offen, wenn er nur einmal das Abbild des Königs anbete würde. Daniel blieb aber standhaft und wird schließlich in den Feuerofen geworfen, doch Gott errettet ihn auch hier. In der Löwengrube wird er von den hungrigen Löwen bewahrt. Daniel blieb in den denkbar gefährlichsten Situation standhaft und treu.
Ein gegenteiliges Beispiel finden wir im Neuen Testament:
Der Evangelist Paulus aus klagt über den Verlust eines lieben, jungen Menschen mit dem Namen Demas, der mit ihm zusammen auf Missionsreisen war und dabei Segnungen und Wunder Gottes hautnah miterlebte. Dieser junge Mann, voller jugendlicher Leistungsfähigkeit und Tatendrang, drehte Paulus und in erster Linie Gott den Rücken zu und gab sich der Welt mit den scheinbar glücklich machenden Dingen hin.
Wie leicht und sorglos kann ein Leben sein, das in Gottes Hand liegt. Selbstverständlich geht es auch durch tiefe Täler, doch in der Gewissheit der tragenden Hand Gottes können selbst diese Zeiten zu einem besonderen Segen werden.
Wir blicken auf einen segensreichen Sonntag zurück und wünschen den jungen Menschen in diesem Sinne eine Jugendzeit, die mit und für Christus gelebt wird – eine Zeit, die trotz der vielen Entscheidungen eine reiche Segensspur zurücklässt und somit unvergesslich und bleibend werde.
