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Erntedankfest in Herford 2011

Gott hat uns auch in diesem Jahr ein gesegnetes Erntedankfest geschenkt. Seine Gegenwart war deutlich zu spüren. Mit Liedern vom Festchor, einem Kinderprogramm und den Botschaften wurde Jesus Christus verherrlicht und Ihm der Dank dargebracht. Gemeinsam mit vielen Besuchern erlebten wir eine besondere Zeit der inneren Erbauung.

Mit Gedichten und Liedern erinnerten die Kinder die Zuhörer an seine wunderbare und perfekte Schöpfung. Es kann nur Gott gewesen sein, der die verschiedenen Tiere, die Vielfalt der Pflanzen und als Krönung seiner Schöpfung den Menschen schuf. Wie kann man da noch behaupten, dies alles sei durch einen Urknall entstanden?

Bruder Jeske legte uns in der ersten Ansprache die Frage vor: „Warum fällt es dem Menschen so schwer, DANKE zu sagen? Warum nahen sich die Menschen oft nur in  Notzeiten zu Gott, anstatt in ständiger Gemeinschaft mit Ihm zu stehen und dankbar alles aus seiner Hand zu nehmen?“

Anhand des zweiten Verses in Psalm 103 beschrieb der Bruder, dass wir oft vergessen Gott zu danken und Ihm die Ehre zu geben, wenn es uns gut geht. Viele Menschen denken, dass sie sich alles selbst erarbeitet haben und nur aufgrund ihrer eignen Anstrengung  über Nahrung und Kleidung, sowie eine Wohnung bzw. ein Haus verfügen. Dabei ist es allein nur Gottes Gnade! Gott hat die Macht eine Situation schlagartig zu ändern, wenn es sein Wille ist. So sollten wir uns vor Gott demütigen und uns nicht über ihn erheben.

Im  Nachmittagsgottesdienst wurde deutlich, dass eine Saat die wir ausstreuen nur dann Frucht bringen wird, wenn wir sie mit „Tränen“ säen.  Dabei bezog sich Bruder Ress auf den fünften Vers im Psalm 126: „Die mit Tränen säen, werden mit Freuden ernten.“

Mit „Tränen“ ist gemeint, dass es auf unsere Herzenseinstellung ankommt. Was wir ausstreuen, sei es ein Gebet oder ein Dienst an anderen, soll von ganzem Herzen und mit Liebe getan werden.

„Darum seid wach und denket daran, dass ich nicht abgelassen habe drei Jahre, Tag und Nacht, einen jeglichen mit Tränen zu vermahnen.“ Apostelgeschichte 20,31.

Wenn Paulus an unsterbliche, verlorene Seelen dachte, berührte ihn das tief. Er betete ernstlich und anhaltend für diese Menschen, sodass seine Gebete von Gott erhört wurden.

Der Heilige Geist möchte uns ganz einnehmen und uns beim Vater mit unaussprechlichem Seufzen vertreten.

Mein Wunsch ist es, dass Gott mit uns zu seinem Ziel kommt und der Segen des Erntedankfestes uns erhalten bleibt.

E. Witt