Taufe in Herford

„Siehe, da ist Wasser; was hindert’s, dass ich mich taufen lasse?“ (Apg. 8,36)

Mit diesen Worten brachte der Kämmerer aus Äthiopien zu damaliger Zeit seinen tiefen Wunsch zum Ausdruck, sich taufen zu lassen.
Dass dieser Wunsch auch noch in der Gegenwart die Herzen der Kinder Gottes bewegt, durften wir an unserem Tauffest erleben.
Voll Freude und mit dankerfülltem Herzen blicken wir auf diesen Tag zurück, an dem 18 Täuflinge, darunter auch viele junge Menschen, ihre Entscheidung für Gott öffentlich bezeugt haben.

„Ja, wir durften Jesus Christus als unseren Herrn und Heiland annehmen und seine Kinder sein. Er errette uns von aller Schuld und Sünde.“

Besonders gesegnet war der Gottesdienst durch die Predigt von Bruder Ress, welcher den Jugendlichen bereits in den Jugendstunden zuvor, die Grundlagen, den Segen und die Verpflichtung der Taufe näher brachte.
Die Taufpredigt bezog sich auf den eingangs bereits erwähnten Kämmerer aus Äthiopien.
Anhand der eindrücklichen Betrachtung des Kämmerers wurden den Täuflingen drei wichtige Eigenschaften mit auf den Weg gegeben:

1)      Er hatte ein tiefes Sehnen nach Gott.

2)      Er traf seine Entscheidung für Gott von ganzem Herzen.

3)      Er hatte einen lebendigen Glauben.

Diese Kennzeichen sollten uns allen zu Eigen sein, ganz gleich ob jung oder alt. Dies ließ die Botschaft aktuell für einen jeden Zuhörer werden.
Der weitere Verlauf des Gottesdienstes wurde bereichert durch die kurzen Zeugnisse der Täuflinge, um Gott die Ehre zu geben und ihrem Glauben Ausdruck zu verleihen. Welche Ermutigung  für die Gemeinde, an diesen Erfahrungen mit Gott teilzuhaben.

Möge der HERR auch in Zukunft noch viele Seelen hinzutun.

I. Müller