Gebetsthemen für die Gebetswoche
vom 5.-9. Janauar 2009
Als Kinder Gottes wollen wir auch in diesem neuen Jahr im Dienste Gottes stehen um dann auch von Gott gesegnet zu werden. Es muss ein vollkommener Dienst sein der nach dem Maßstab geschieht "Du sollst Gott, deinen Herrn lieben von ganzem Herzen, aus allen deinen Kräften und von ganzem Vermögen."
Montag, den 5. Januar 2009
Lieben wir noch die Nachfolge Jesu und den heiligen Weg?
Matthäus 16,24-26; Psalm 97,10-12; Jesaja 35,8-10; Psalm 77,14.
Echte Nachfolge hat besondere Erkennungszeichen:
a) alles verlassen,
b) den von Gott festgelegten Weg gehen,
c) die ständige Gemeinschaft mit Jesus. In unsren Tagen möchten Menschen die Nachfolge Jesu doch ohne einen bestimmten Weg. Solche Nachfolge gibt es nicht. Sie kann nur auf dem im Worte Gottes festgelegten Weg geschehen. Es gibt keine Nachfolge ohne Weg.
Wir beten:
1. Herr hilf du deinem Volk in dieser so abwegigen Zeit eine Nachfolge ohne den heiligen Weg, weder zu suchen noch anzustreben.
2. Herr bewahre uns, dass unsere Herzen nicht das Vergängliche in dieser Zeit lieb gewinnen und wir von deinem Wege abtreiben wie es zur Zeit Noahs geschah und wir auch das Mahnen deines Geistes nicht mehr vernehmen.
Dienstag, den 6. Januar 2009
Lieben wir die Gemeinde Gottes wie die Bibel sie uns zeigt?
Epheser 5,25-27; Psalm 26,3-8; Psalm 27,4; Psalm 84,2-8; Epheser 2,19-20;
1. Timotheus 3,15; Nehemia 3,33-38; Nehemia 4,1-5; Sacharja 2,9.
Die Gemeinde Gottes ist Gottes Heiligtum auf Erden, darin er wohnt und wandelt. Sie ist keine Gemeinde unter Gemeinden und gehört auch nicht zur allgemein bekannten Allianz Gemeinschaft. Ihre Glieder sind aus der sündigen Welt und allem falschen Christentum herausgerufen. Sie ist die Ekklesia, die Herausgerufene. Ihr Grund und Eckstein ist Jesus. Sie steht unter seinem Schutz, mit einer festen Mauer umgeben, dem Heil in Christo. Diese Mauer wird von den Feinden gerne heruntergerissen um innerhalb der Mauer geistliche Verwüstungen anzurichten. In der Zeit nach der Gefangenschaft stritten die Feinde besonders stark gegen den Wiederaufbau der Mauer um Jerusalem. Diese Mauer um die Gemeinde Gottes wird heute durch oberflächliche Wortverkündigung unbeachtet gelassen, darum auch das verwässerte und aufgemischte Christentum unserer Tage. Der Feind hat es dann leicht in die Gemeinde einzukehren. - Doch Gott anerkennt kein mauerloses Jerusalem, und darum auch keine Unreinen in seinem Heiligtum.
Wir beten:
1. Herr Jesus, wir danken dir für deine Gemeinde, die du durch die Reformation wieder hast aufleuchten lassen und sie uns in aller Klarheit gezeigt.
2. Herr Jesus hilf uns, dass wir deine Gegenwart nicht in unserem persönlichen noch Gemeindeleben verlieren.
3. Herr bewahre uns geistlich vor dem Irrtum ein mauerloses Jerusalem zu akzeptieren.
Mittwoch, den 7. Januar 2009
Lieben wir die Wahrheit?
Psalm 43,3; Psalm 51,8; Psalm 86,11; Psalm 119,30; Johannes 14,6; 2. Thessalonicher 2,9-12; 2. Timotheus 2,18
Die Wahrheit ist im natürlichen Leben sehr notwendig. - Ohne sie gäbe es keinen geistigen noch materiellen Fortschritt. Schon lange vor uns haben Menschen nach Wahrheit gesucht und sich gefreut wenn sie sie gefunden haben. Wahrheit führt aufwärts, Irrtum führt nach unten. Gott ist bemüht uns zur Quelle der Wahrheit zu führen und das ist er selbst in Jesus Christus. Darum konnte Jesus auch von sich sagen: "Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben." Diese drei Elemente sind notwendig zu unserer ewigen Seligkeit. Wahrheit deckt auf und schafft Licht, Irrtum dagegen wirkt Dunkelheit und Finsternis. Wer die Wahrheit liebt kommt an das Licht und bleibt auf dem rechten Weg. Das soll auch unser Teil in diesem Jahre sein.
Wir beten:
1. Herr, wir danken dir für das göttliche Licht, damit du uns erleuchtet hast.
2. Wir danken dir o Herr für die Wahrheit, die wir erkennen konnten und durch sie von allem Irrtum und von der Sünde frei wurden.
3. Herr bewahre uns vor dem Abweichen von der Wahrheit.
Donnerstag, den 8. Januar 2009
Ist Jesus unser Herr und lieben wir ihn wirklich als solchen?
Psalm 48,2; Psalm 16,1-9; Psalm 124; 2. Mose 20,2; 5. Mose 6,4-8; Lukas 6,46.
Die Bibel offenbart uns Gott und Jesus Christus als Herrn, in der Schöpfung, 1. Mose 2.4; als Herrn unter Gottes Volk Psalm 100; als Herrn in der Gemeinde 2. Korinther 4,5; und als Herrn im persönlichen Leben. Apg. 9,1-6. Ein Herr hat zu sagen, sein Wille muss beachtet und getan werden, einem Herrn sind wir unterstellt, die Liebe zum Herrn verschönert den Dienst.
Wir beten:
1. Herr Jesus wir danken dir, dass du dich uns zum Eigentum erwählt hast und unser Herr sein willst.
2. Wir bitten dich, Herr Jesus bewahre uns vor einer geistlichen Beherrschung, die nicht von dir kommt.
3. Herr hilf uns dich immer als Herrn zu lieben, dem wir in allem gehorsam und untertänig sind.
Freitag, den 9. Januar 2009
Lieben wir die Gegenwart des Heiligen Geistes, sein Lehren, Strafen und Erinnern?
Johannes 14,15-18; Johannes 14,25-27; Johannes 16,7-14; Johannes 16,22-27
Als Stellvertreter Gottes hier auf Erden hat Jesus uns den Heiligen Geist gesandt, der sein angefangenes Werk fortsetzen soll. Wie freuten sich die Jünger über die Gegenwart Jesu. Dieser Platz sollte durch den Heiligen Geist ausgefüllt werden. Welch seliges Zusammensein erlebten doch die Jünger durch ihn, besonders in der Gemeinde zu Jerusalem und Antiochien. Seine unbeschränkte Gegenwart schafft heute noch die gleiche Seligkeit wie damals aber auch die gleiche Reinheit, und Freude für Gott zu leben.
Wir beten:
1. Herr hilf uns in dieser Zeit niemals die Gegenwart deines Geistes zu verlieren.
2. Herr schenk Gnade, dass der gute heilige Geist in dieser Zeit mächtig wirken möchte um alles Verkehrte anzuzeigen und deine Kinder an alles erinnern, das du ihnen in deinem Worte lehrst, deine Liebe, dein Mitleid zu allen Hilfsbedürftigen und die Bereitschaft auf dein Wiederkommen.
