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1908-2008 100 Jahre Gemeinde Gottes Herford

Gebetsthemen für die Gebetswoche

vom 2.-6. Januar 2012


Wieder stehen wir an der Schwelle eines neuen Jahres. Ein neuer, ungebahnter Weg liegt vor uns. Wir könnten auch sagen, das Jahr ist gleich einem unbeschriebenen Blatt. Wir wollen uns mit Gebet für das, was auf uns zukommen wird, vorbereiten und Gnade und Kraft für jeden Tag erflehen!

 

Montag, den 2. Januar 2012

Mache einen neuen Anfang!

Jeremia 4,1-3: „Pflüget ein Neues“; Lukas 13,6-9; 2. Korinther 5,17; Hebräer 12,12-15

1. Das alte Jahr liegt nun hinter uns. Das gesprochene Wort können wir nicht zurückholen, die geschehene Tat können wir nicht ungeschehen machen. Wir können uns entschuldigen, um Vergebung bitten und durch die Gnade Gottes einen neuen Anfang machen.

2. Vielleicht ist das Wort des Meisters: „Lass ihn noch dieses Jahr“ für dein Leben zutreffend. Gott hat Geduld mit uns. Er will nicht den Tod des Sünders. Wie schön, wenn das Verhältnis zwischen Mann und Frau, zwischen Eltern und Kindern, zwischen Geschwistern in der Gemeinde geordnet wird. Ganz gleich, was das Verhältnis getrübt hat, durch die Gnade Gottes kann alles wieder gut werden!

 

Dienstag, den 3. Januar 2012

Wir beten an und bitten um neue Kraft!

Jesaja 40,31; Jesaja 41,10; Apostelgeschichte 1,8

1. Jedes neue Jahr bringt etwas Unerwartetes mit sich. Neue Aufgaben mögen uns anvertraut, neue Bürden uns auferlegt werden. Diese können finanzieller und familiärer Art, sogar Krankheit und noch vieles andere sein.

2. Neue Möglichkeiten werden sich bieten, etwas für den Herrn zu tun. Diese Möglichkeiten gehen über unseren Nächsten. Suche sie! Bitte den Herrn: „Was willst du, dass ich tun soll?“

3. Setze dir neue Ziele für deine innere Pflege, für dein Gebetsleben, dein Bibelstudium. Suche Gelegenheiten, von der Gnade Gottes in deinem Leben zu zeugen.

4. Willst du das kommende Jahr siegreich beenden, dann brauchst du unbedingt neue Kraft von oben!

 

Mittwoch, den 4. Januar 2012

Wir wollen das neue Lied singen!

Psalm 40,1-6; Psalm 96,1-9; Psalm 137,1-4

1. In unserem Text werden wir aufgefordert: „Singet dem Herrn ein neues Lied.” Was für ein Lied singst du?

2. Manche singen noch das alte Lied dieser Welt. Jesus sagt: „Wes das Herz voll ist, geht der Mund über.“ Israel konnte nicht des Herrn Lied in der Gefangenschaft singen. Es ist auch unmöglich, das neue Lied der Erlösung in der Knechtschaft der Sünde zu singen!

3. Andere singen Klagelieder! Z. B.: Das Volk Israel murrte immer wieder gegen Mose und den Herrn (2. Mose 16,1-8). Klagen und Murren stecken an. Denke an die zehn Kundschafter, die ein böses Geschrei unter dem Volk machten (4. Mose 13,32). Wir wollen den Einfluss, der von uns ausgeht, überprüfen.

4. Kinder Gottes singen durch Gottes Gnade das Lied der Erlösten. Singen wir mit Freuden vom Sieg? (Psalm 118,15)

 

Donnerstag, den 5. Januar 2012

Wir wollen das neue Gebot befolgen!

Johannes 13,34-35; Matthäus 24,12; 1. Johannes 4,16-21

1. Jesus sagt, dass das Erkennungszeichen der wahren Jüngerschaft die Liebe untereinander ist!

2. In seiner Rede von der Endzeit weist der Herr Jesus darauf hin, dass die Liebe in vielen erkalten wird. Paulus unterstreicht diesen Gedanken in seinem 2. Brief an Timotheus in 2.Timotheus 3,1-5.

3. Wir wollen unsere Liebe zum Nächsten und zu Gott prüfen. Ist die Liebe, die ich zu Gott, seiner Gemeinde, zu den Geschwistern habe, brennend geblieben oder ist sie im Laufe der Zeit erkaltet?

4. Wir wollen Hebräer 10,24-25 befolgen! „Lasst uns aufeinander Acht haben und uns anreizen zur Liebe und zu guten Werken und nicht verlassen unsere Versammlung, wie etliche zu tun pflegen, sondern einander ermahnen; und das umso viel mehr, als ihr seht, dass sich der Tag naht.”

 

Freitag, den 6. Januar 2012
- Thema für die Gebetsstunde am 11. Januar 2012 -

Wir beten für alle Menschen!

1. Timotheus 2,1-4; Jakobus 5,13-16

1. Wir beten für unsere Obrigkeit: örtliche Stadtverwaltung, Bürgermeister und Stadtrat, provinziale und federale Leitung. Sie brauchen Weisheit von oben, um die enormen Probleme und Aufgaben in unserer Zeit zu bewältigen.

2. Wir beten für Kranke und Notleidende. Wir denken an die große Hungersnot in Afrika, die Opfer des Tsunami in Japan, die politischen Aufstände in der arabischen Welt und an vielen anderen Orten.

3. Wir beten für eine vom Geist Gottes gewirkte Erweckung! „Es soll nicht durch Heer oder Kraft, sondern durch meinen Geist geschehen, spricht der Herr Zebaoth“ (Sacharja 4,6). „Willst du uns denn nicht wieder erquicken, dass sich dein Volk über dich freuen möge? Herr, erzeige uns deine Gnade und hilf uns!“ (Psalm 85,7-8)

4. Wir wollen unsere Bitten reichlich mit Danksagung würzen!