ER (Christus) ist nicht hier ...
Matthäus 28,6 - Monatsvers April
"ER (Christus) ist nicht hier; er ist auferstanden, wie er gesagt hat."
Diese Botschaft des Engels, den die Frauen am Grab des gekreuzigten Herrn antrafen, überraschte sie sehr. Der Engel zeigte ihnen das innere des Grabes, den Platz an dem ihr Heiland gelegen hatte - das Grab war leer.
Die Frauen erhielten den Auftrag die Botschaft von der Auferstehung Jesu weiter zu sagen. Schnell gingen sie davon, voller Furcht und großer Freude (Mt. 28,8).
Gebrochen war die Traurigkeit über den qualvollen Tod des Herrn Jesu. Überwunden war auch die Verzweiflung angesichts der Leiden Jesu am Kreuz, die sie beobachtet hatten.
Zum einen seine körperlichen Leiden, die ihn ausrufen ließen, "Mich dürstet!" (Joh. 19,28).
Zum anderen seine tiefe Seelenpein, als er schrie; "Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?" (Mt. 27,46) Die Sündenschuld, die hier am Kreuz auf Jesus gelegt war, ließ keine innere Verbindung mit Gott, dem Vater im Himmel zu. So musste Christus verlassen von Gott und Menschen einsam in den Tod. Meine und Ihre Sünde trennten IHN in diesem Augenblick von GOTT, unsere Untreue hat den Gottessohn ins schwerste Leid getrieben.
Aber damit wir niemals allein sein brauchen, wurde Christus am Kreuz allein gelassen. Seinem Kreuzestod und seinem siegreichen Auferstehen verdanken wir die Möglichkeit eines Kindschaftsverhältnisses mit Gott, dem Vater im Himmel.
Sind wir bisher an diesem besonderen Vorrecht, das Gott uns durch seinen Sohn anbietet, achtlos vorübergegangen? Jesus sagt: "Kommet her zu mir ..." (Mt. 11,28).
Das Gebet gibt uns die Möglichkeit zu Jesus zu kommen. Erproben Sie es!
