Leibliche und seelische Gesundheit

3.  Joh. 1,2 - Monatsvers April

„Mein Lieber, ich wünsche, dass es dir in allen Dingen gut gehe und du gesund seist, so wie es deiner Seele gut geht.“

Wir haben hier, wie ich finde, eines der bemerkenswertesten Grußworte des Neuen Testaments. Ein Grußwort, dessen Besonderheit sich uns möglicherweise erst beim genaueren Hinsehen erschließt.

A) Der Apostel Johannes äußert hier herzliches Interesse am Wohlergehen, sowie an der leiblichen und auch an der seelischen Gesundheit des Gajus. Lieber Leser, wann ist dir zuletzt jemand begegnet dem dein Wohlergehen so wichtig war? Hörst du vielleicht nur die oberflächliche Frage: „Wie geht's?“ Und du merkst, der Frager, im Gedanken bereits einen Schritt weiter, hofft auf eine ganz kurze Antwort. Wann hat dich zuletzt Jemand nach dem Wohlergehen deiner Seele gefragt?

B) Johannes wünscht seinem Briefpartner Wohlergehen und Gesundheit. Gesundheit ist auch für uns ein kostbares Gut. Wir bemühen uns sehr um unsere leibliche Gesundheit, sie ist uns in Deutschland insgesamt pro Jahr ca. 234 Milliarden Euro wert.

C) Das Bemerkenswerteste ist hier aber, dass Johannes so unerschütterlich von der geistlichen Gesundheit des Gajus überzeugt ist, dass er diese zum Maßstab für das gewünschte Wohlergehen und die leibliche Gesundheit des Gajus macht.

„… wie es deiner Seele gut geht.“ Lieber Leser, was weißt du über deine geistliche Gesundheit? Bekümmerst du dich um deine geistliche Gesundheit? Wäre es für dich erstrebenswert, wenn dein äußerliches Wohlergehen, deine körperliche Gesundheit genau so wäre wie die Gesundheit deiner Seele?

Jesus Christus wendet sich auch dir mit herzlichem Interesse zu und sagt (Matthäus 11,28-30): „Komm her zu mir, der du mühselig und beladen bist, …… so wirst du Ruhe finden für deine Seele.“

Im Gebet kannst du zu Jesus kommen.