Sei getrost und unverzagt!
Josua 1,5-6 - Monatsvers März
„Ich will dich nicht verlassen noch von dir weichen. Sei getrost und unverzagt!“
Dies sind Worte des allmächtigen Gottes. Bereits vor der Schöpfung sehnte Er sich nach jemandem, mit dem Er Gemeinschaft haben kann. Jemand, der Ihm gleich ist, der Ihn verstehen kann und der Ihn liebt und schätzt. Aus Liebe zum Menschen gab Er diesem auch einen freien Willen. Aber der Mensch hat das Gebot Gottes übertreten und verlor dadurch die Gemeinschaft mit Gott.
Gott hat ein tiefes Verlangen nach uns Menschen. Im Hohelied der Liebe heißt es: „…nach mir steht sein Verlangen.“ In seiner Liebe sandte Er seinen eingeborenen Sohn, um für uns zu sterben, damit die verlorene Gemeinschaft wiederhergestellt wird. Wenn man die Hingabe und Größe dieser Liebe nur bedenkt, kann man gar nicht unberührt bleiben.
Die Folge seiner Gegenwart ist tiefer Trost und Ruhe im Herzen. In jeder Situation des Lebens klingt diese Zusage Gottes durch: „Fürchte dich nicht, ich bin bei dir. Sei getrost und unverzagt.“
Wiederholt hat Er diese Worte zu Menschen gesagt, die ihn suchten und fanden. Zu Mose, zu Josua, zu Gideon. Mit Gott konnten sie Wunder vollbringen.
Auch heute noch gilt diese Verheißung. Gott möchte bei uns sein - können wir das begreifen?
Der Allmächtige, der Allwissende, der Allgegenwärtige will bei uns wohnen. Wird es Ihm nicht zu eng? Nein, Er wohnt gerne bei den Kleinen, den Herzensniedrigen, die demütigen Geistes sind. Die groß und hochmütig sein wollen jedoch verlässt Er.
Wie schön ist es, Weisheit und Rat zu finden, bei dem Allwissenden. Stärke und Mut bei dem Allmächtigen. Geborgenheit und Ruhe bei dem, der uns von allen Seiten umgibt.
Bleibe bei Ihm und sei getrost und unverzagt.
