Die Herrlichkeit Gottes sehen

2.  Pet. 1,16 - Monatsvers September


"...wir haben seine Herrlichkeit selber gesehen."


„Es ist herrlich!“
, sagen wir, wenn wir etwas Besonderes erleben, oder schöne Natur sehen. Und wenn wir davon erzählen, weckt es bei den Zuhörern das Verlangen, das Gleiche zu erleben.

Voller Begeisterung berichtet uns Apostel Johannes: „…und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit, als des eingeboren Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit“. (Joh. 1,14) Auch Petrus sagt: „…und wir haben seine Herrlichkeit selber gesehen, da wir mit ihm waren auf dem heiligen Berge.“ (2. Petr. 1,16)

Gott, der Vater, möchte uns den Sohn zeigen, wie er ist und was er kann. Dazu nimmt er uns in die Stille. Das muss nicht unbedingt ein hoher Berg sein. Es kann auch unser Kämmerlein sein, oder ein abgelegener Ort in der Natur.

Jesus betete vor seinem Tod: „Ich habe dich verherrlicht auf Erden und das Werk vollendet, das du mir zu tun aufgetragen hast. Und nun verherrliche du mich, Vater, bei dir selbst mit der Herrlichkeit, die ich bei dir hatte, bevor die Welt war.“ (Joh. 17,4-5)


Noch vor der Grundlegung der Welt, hatte Jesus die Herrlichkeit, die noch verborgen war. Er ist ein Gott von Ewigkeit her. Doch während seines Erdenlebens wurde diese Herrlichkeit sichtbar durch Wort und Werk. Nach seinem Tod ist diese Herrlichkeit noch größer geworden. Die Engel begehren es zu schauen und wir dürfen es. Der Zugang dazu ist jedem offen. Schade, dass nicht viele diesen Schatz finden.

Schon Mose begehrte die Herrlichkeit Gottes zu sehen und durfte es auch, jedoch nur zum Teil. Und doch leuchtete sein Angesicht danach. Heute ist es nicht anders. Wer Gott begegnet und seine Herrlichkeit sieht, wird nicht bleiben, wie er ist. Seine Gefühle, seine Gedanken, seine Worte und Werke tragen den Glanz der Herrlichkeit, die er geschaut hat.

Lieber Leser, willst du seine Herrlichkeit auch sehen?