Feste Zuversicht

Hebräer 11,1 - Monatsvers August

Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht…

Zuversicht – ein schönes Wort, findest du nicht auch? Es klingt so optimistisch, so positiv, so hoffnungsvoll – einfach wohltuend. Wer ist das nicht gern – zuversichtlich – und doch gibt es Momente, in denen es schwer fallen kann, zuversichtlich zu sein.

Da traf ich einmal einen jungen Mann. Er war erst in jüngster Vergangenheit glücklicher Ehemann, später dann Vater eines Kindes geworden. Auch beruflich hatte er eine vielversprechende Zukunft vor sich. Doch dann traf ihn eines Tages die Diagnose einer schweren Krankheit – und nun, alles vorbei?
Es ist eine schöne Erfahrung, Christen zu treffen und mit ihnen zu sprechen, die ein lebendiger Beweis dafür sind, was es heißt, zuversichtlich zu sein. Gerade in solchen Lebenssituationen.
Die Zuversicht und die Hoffnung, die sie für die Zukunft haben, liegen in dem Klang ihrer Worte, in dem Blick ihrer Augen, ja, man kann sie in ihrem Herzen spüren. Es ist diese Zuversicht, dass Jesus auch Herr dieser Lebenslage ist, dass er für den gegenwärtigen Moment genauso sorgt wie für die weitere Entwicklung.

Der Monatsvers ist aber noch nicht vollständig. Es heißt weiter: „…auf das, was man hofft, und ein Nichtzweifeln an dem, was man nicht sieht.“
Es ist unsere Aufgabe, uns darin zu üben, unsere Hoffnung nie aufzugeben. Es ist auch unsere Aufgabe, uns darin zu üben, glauben ohne zu sehen. Einige Übersetzungen fügen hier im letzten Teil des Verses das kleine Wort „noch“ ein. Und hier schließt sich der Kreis: Das gewinnbringende der Zuversicht ist, dass wir es lernen, uns von dem jetzigen Zustand gedanklich zu lösen und dabei beginnen, nach vorne zu schauen, von uns weg auf Jesus zu schauen.
Auch wenn ich es jetzt noch nicht weiß, wie ich die Situation meistern oder bestehen soll – Jesus weiß es, Er wird mir helfen. Da bin ich ganz zuversichtlich.