In der Furcht Gottes leben

Chronik 26,5a - Monatsvers November

Usija war darauf bedacht, wirklich Gott zu dienen, solange Secharja lebte, der ihn in der Ehrfurcht vor Gott erzog.

Das Lebensresümee der judäischen Könige wird oft in einem prägnanten Satz wiedergegeben, welcher besagt, ob ihre Taten Gott gefielen oder nicht.
Wie sein Vater Amazja tat auch der junge König Usija Dinge, die Gott als gut ansah. Zumindest sein Anfang war vorbildlich. Die Bibel nennt uns auch einen wichtigen Grund seines segensreichen Beginns als Regent: es war Secharja, der Hohepriester. Dieser, so berichtet der Monatsvers, unterrichtete, erzog und prägte ihn in einer Lebenseinstellung, die die Bibel immer wieder als „Furcht Gottes“ beschreibt. Usija lernte also, dass seine Gedanken, Worte und Taten Gott bekannt waren und er somit eine Verantwortung für sich selbst und sein Volk zu tragen hatte.

Auch wir dürfen und sollen wie Usija lernen. Vielleicht gibt es bei dir, lieber Leser, auch Menschen vom Schlage Secharjas: Menschen, die dir zur Seite stehen, die einen Ratschlag geben können und letztendlich auf Gott hinweisen, welcher jene nicht enttäuscht, die sich ihm anvertrauen. Es können aber auch besondere Umstände oder Situationen sein, in denen wir viel lernen (müssen).

Wie dem auch sei – lerne, was es bedeutet, in seiner Gegenwart, in der Furcht Gottes zu leben. Sei dir immer bewusst, dass Gott dich und dein Leben sieht und kennt.