Danke Gott, dem Schöpfer!

Psalm 104,24 - Monatsvers Oktober

Wie zahlreich sind doch deine Werke, Herr, alle hast du mit Weisheit ausgeführt, die Erde ist erfüllt von dem, was du geschaffen hast! (NGÜ)

Ein Blick aus dem Fenster genügt, um festzustellen, dass das sommerliche Grün zunehmend den verschiedenen Herbstfarben weicht. Die Laubwälder  erleuchten zunächst in prächtigen Gelb- und Rottönen, bevor die Blätter nach und nach zur Erde sinken.
Nun ist sie da, die Herbstzeit, die Erntezeit, die Zeit der Früchte.
Jetzt können wir das ernten, was wir gesät haben – oder etwa nicht? Auch wenn der eine oder andere vielleicht einige Pflänzchen in seinem Garten gedeihen lässt, so sind es in unserer westeuropäischen Welt doch die wenigsten, die auf das angewiesen sind, was der eigne Boden ihnen spendet.
Wann ging es der Menschheit jemals so gut, dass man – wenn man es darauf anlegen wollte – an jedem Tag des Jahres im Supermarkt Erntedankfest feiern könnte?
Leider geht es nicht allen Menschen auf unserer Erde so gut und – so muss man bedauerlicherweise hinzufügen – gewöhnen sich die, die es genießen dürfen, allzu schnell an ihren Wohlstand. Aus der einstigen Dankbarkeit dafür ist vielleicht schon Gewohnheit oder gar Desinteresse entstanden.

Nehmen wir war, was uns die Natur zum Leben schenkt? Nehmen wir den Schöpfer wahr, der dahinter steht, dessen Werke unsere Erde immer wieder füllen?
Das weltbekannte Lied „O store Gud“ , das der Schwede Carl Boberg gedichtet hat, übersetzte Manfred von Glehn ins Deutsche. Es ist ein Loblied auf die Allmacht Gottes – und du, lieber Leser, willst du mit einstimmen?
Hier nun die erste Strophe, gefolgt vom Refrain:

Du großer Gott, wenn ich die Welt betrachte,
die du geschaffen durch dein Allmachtswort,
wenn ich auf alle jene Wesen achte,
die du regierst und nährest fort und fort.

Dann jauchzt mein Herz Dir, großer Herrscher, zu: 
Wie groß bist Du, wie groß bist Du!