Geistliche Früchte

Johannes 15,5 - Monatsvers September

Jesus sagt: „Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht; denn getrennt von mir könnt ihr nichts tun.“

Als ein Besucher in einem Garten die von den Wänden herabhängenden Trauben bewunderte, erklärte ihm der Besitzer: „Ich bekam einen neuen Gärtner, der mir gleich sagte, er könne mit diesem Weinstock nichts anfangen, wenn er ihn nicht bis zum Wurzelstumpf zurückschneiden dürfe. Und das tat er dann auch, bis scheinbar nichts mehr von dem Stock übrig war. Zwei Jahre wuchsen überhaupt keine Trauben. Aber dies hier ist jetzt das erstaunliche Ergebnis.“ -

Gott hat große Dinge mit uns vor und wird Wunderbares wirken, um unsere Aufmerksamkeit auf sich zu lenken. Das Winzermesser wird von Gottes Hand umfasst und von seiner heiligen Liebe geführt. Menschen, die bisher in ihrem Leben schon Frucht brachten, werden „mehr Frucht bringen“. Menschen, die Gott zu besonderen Aufgaben gebrauchen will, müssen sich ein gründliches „Zurückschneiden“ von ihm gefallen lassen.
Joseph hatte mehr zu leiden als seine Brüder. Dafür wurde er später vielen Völkern zum Segen. Der Heilige Geist sagte durch Jakob von ihm: „Joseph wird wachsen, er wird wachsen wie ein Baum an der Quelle, dass die Zweige über die Mauer emporsteigen“ (1. Mose 49,22).

Die große Frage Gottes an uns lautet: Sind wir bereit, uns von ihm zurückschneiden zu lassen, damit er uns so zum Segen setzen kann, wie er es ganz persönlich für uns geplant hat?

Dieser Artikel entstammt der aktuellen Ausgabe der Evangeliums Posaune zum Thema „Der göttliche Weinstock“.