Belohnung

Hebräer 11,26 - Monatsvers November

...denn er sah auf die Belohnung.

So lautet der Vers dieses Monats – und gleichzeitig auch die Ausgabe der Evangeliums Posaune.
 Der Vers handelt von Mose, der sein Leben nicht nur auf das Diesseits ausrichtete, sondern bei all seinem Tun immer das Ziel vor Augen hatte: das Ziel, die Belohnung, der Himmel.

Doch nicht jeder Mensch hat diesen Blick für das ewige Leben, so wie im folgenden Artikel der Evangeliums Posaune beschreibt:

„Vom französischen „Sonnenkönig“ Ludwig XIV weiß man, dass er es in den letzten Jahren seines Lebens dem Hofstaat verboten hatte, in seiner Gegenwart auch nur ein einziges Wort vom Sterben zu reden. Das Wort „Tod“ durfte in seiner Gegenwart nicht gebraucht werden. Hatte er eine solche Angst vor dem Sterben? 
Ob es uns passt oder nicht: Wir alle tragen seit dem Tag unserer Geburt den Todeskeim in uns. Unser „In-der-Welt-Sein“ ist ein „Sein-zum-Tod“! Nun müssen wir aber aufpassen, dass wir nicht etwa denken, der Tod sei das Ende unseres Lebens. Auch wenn das leibliche Leben zum Abschluss kommt, so ist der Tod nicht ein Schlusspunkt, sondern ein Doppelpunkt. Mit andern Worten: Mit dem Tod fängt das eigentliche, das ewige Leben erst an. Flucht vor dem Tod ist Flucht vor der Ewigkeit. Es gehört zur Grunderkenntnis aller Völker, dass jedes Menschenleben einmal auf die Waage des letzten Richters gelegt wird.

Darum ist es gut, wenn wir rechtzeitig unser Leben prüfen, und zwar im Licht Gottes. Denn im Sterben verändert sich der Mensch nicht.

Wo werden wir die Ewigkeit zubringen? Darüber entscheidet unsere Stellung zu Jesus. Er hat einmal gesagt: „Wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstoßen“ (Johannes 6,37). 
Aber zu ihm kommen müssen, nein, dürfen wir! Tu du es doch auch, solange du noch die Möglichkeit dazu hast!“