Mitarbeiter im Werk Gottes

Markus 9,35 - Monatsvers September

Jesus setzte sich, rief die zwölf Jünger zu sich und sagte:
»Wer der Erste sein will, der soll sich allen unterordnen und ihnen dienen.«

Im Editorial der neuen Evangeliums Posaune mit dem Titel „Mitarbeiter im Werk Gottes“ heißt bezugnehmend auf das Thema des Dienens und Mitarbeitens:

„Man kann manchmal den Ausspruch hören: „Zu viele Dirigenten und keine Musiker“. Ja, es gibt Menschen, die immer die erste Geige spielen wollen. Und wenn das nicht möglich ist, dann spielen sie überhaupt nicht mit.

Unter den 12 Jüngern kam auch einmal der Gedanke auf, welcher unter ihnen für den Größten gehalten werden sollte. Da antwortete der Herr Jesus: „Die weltlichen Könige herrschen, und die Gewaltigen heißt man gnädige Herren. Ihr aber nicht also! Sondern der Größte unter euch soll sein wie der Jüngste, und der Vornehmste wie ein Diener“ (Lukas 22,24-26).

Im Reich Gottes haben wir einen Herrn, einen König, einen Meister! Jesus Christus ist der Herr Himmels und der Erde! Er alleine hat vom Vater alle Macht und Autorität erhalten! Der Sohn Gottes soll und muss in allen Dingen den Vorrang haben. Er alleine ist auch das Haupt und der Baumeister seiner Gemeinde. Wir alle sollen und dürfen seine Diener, Knechte und Mitarbeiter sein. Als Brüder und Schwestern gehören wir zu seiner Gemeinde, der Gemeinde Gottes, die er durch sein eigen Blut erworben hat.

Der Apostel Paulus schreibt an die Korinther: „Wir sind Gottes Mitarbeiter“ (1. Korinther 3,9). Welch ein besonderes Wort! Wir sind Mitarbeiter, ob wir nun viele Gaben und Talente haben oder nur wenig. So wie unser Leib viele Glieder hat, wie verschieden auch ihre Aufgaben sind, so hat der Leib Christi auch viele Glieder, und jedes Glied hat auch seine Aufgabe, sei sie nun groß oder klein.“ […]

Mag Gott uns persönlich helfen, unsere Aufgabe, unsere Berufung zu erkennen und zum Wohl unserer Mitmenschen einzusetzen.