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1. Joh. 2,12-14 (Elberf.) - Monatsvers Juli

Ich schreibe euch, Kinder, weil euch die Sünden vergeben sind um seines Namens willen.

Ich schreibe euch, Väter, weil ihr den erkannt habt, der von Anfang an ist.

Ich schreibe euch, ihr jungen Männer, weil ihr den Bösen überwunden habt.
Ich habe euch geschrieben, Kinder, weil ihr den Vater erkannt habt. Ich habe euch, Väter, geschrieben, weil ihr den erkannt habt, der von Anfang an ist. Ich habe euch, ihr jungen Männer, geschrieben, weil ihr stark seid und das Wort Gottes in euch bleibt und ihr den Bösen überwunden habt.



Johannes legt Wert darauf, dass selbst die Kinder wissen sollten: Gott im Himmel ist ihr Vater und hat ihnen in Christus Sündenvergebung gebracht.

Es erscheint nur logisch, dass man zuerst seinen persönlichen Standpunkt kennen muss, bevor man ein Werk in Angriff nehmen kann.

Im Beruf ist eine gründliche Selbsteinschätzung Grundlage für die Entscheidung, ob man einer Aufgabe gewachsen ist. Welche Berufsausbildung habe ich? Was sind meine persönlichen Fähigkeiten und Neigungen? Ist meine Persönlichkeit diesen Anforderungen gewachsen?

Heute weiß man oft nicht recht, in welcher Stellung zu Gott man sich befindet. Selbst Menschen, die sich "Gläubig" nennen, sind darin manchmal unklar. "Ich hoffe auf die Gnade Gottes." "Ich hoffe, dass Gott mir einmal meine Sünden vergibt." Solche und ähnliche Sätze zeugen manchmal von einer falsch verstandenen Demut und Bescheidenheit, oft aber auch von einer gewaltigen Unkenntnis der Verheißung Gottes.

Die Kinder Gottes in der Zeit des Neuen Testaments kannten ihre Stellung zu Gott. Der Apostel Paulus spricht sie an: "Allen Geliebten Gottes, berufenen Heiligen in Rom." Die angesprochenen haben sich in dieser Anrede wiedergefunden, sie war ihnen nicht fremd.

Kennen Sie Ihre Stellung zu Gott?